Monika Grzymala/Skafte Kuhn: 2066 – 50 hours relationscape

Kunst

 

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Fiktion (lat. fictio, Gestaltung, Personifikation, Erdichtung von fingere gestalten, formen, sich ausdenken) bezeichnet die Schaffung einer eigenen Welt durch Literatur, Film, Malerei oder andere Formen der Darstellung sowie den Umgang mit einer solchen Welt. Es gibt kein konkretes Bild von der Zukunft im Jahr 2066. Was in 50 Jahren unsere Welt formen wird, bleibt weitestgehend im Verborgenen. Sicher ist dennoch eins: Alles wird. Den Blick auf das gerichtet, was in 50 Jahren sein wird, formen Grzymala und Kuhn in einem 50-stündigen Arbeitsprozess Raumzeichnungen und vergängliche Fragmente ihrer subjektiven Zukunftsvision. Im visuellen Dialog der Ausstellung entsteht ein gemeinsam erschaffenes Bild, das eine Welt im Zustand des Werdens zeichnet. Hier und jetzt werden, wo Zukunft ist. Monika Grzymala und Skafte Kuhn wagen als bildende Künstler ein Experiment und bespielen gemeinsam einen Ausstellungsraum im Rahmenprogramm vom Theaterfestival Schwindelfrei.

Monika Grzymala ist in Mannheim aufgewachsen, studierte Kunst in Karlsruhe, Kassel und Hamburg, lebt inzwischen in Berlin und zeigte ihre ephemeren Raumzeichnungen in zahlreichen Galerien und Museen in der Welt.

Skafte Kuhn lebt und arbeitet in Mannheim. Er hat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe studiert. Seine raumgreifenden Installationen sind immer wieder in Einzel- als auch Gruppenausstellungen in internationalen Galerien und Institutionen zu sehen.