Militäroperation der USA in Venezuela und ihre Folgen
März 18 @ 7:00 pm - 9:00 pm
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Vortrag* und Diskussion zur Militäroperation der USA in Venezuela und ihren Folgen
Besonders mit dem Militärschlag gegen Venezuela am 3. Januar 2026 haben die USA gezeigt: „wir können bombardieren oder blockieren, wo immer wir es für nötig
erachten“. Das wird weltweit, besonders in Lateinamerika verstanden und gefürchtet:
aktuell wird die kubanische Bevölkerung durch eine Blockade der Öleinfuhren terrorisiert. Viele Tote werden einkalkuliert, kein einziger Schuss muss fallen.
In den USA selber werden Mio Migrant*innen von den ICE-Truppen drangsaliert. Die EU beschließt Massenabschiebungen durch die Verabschiedung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Die „demokratische Mitte“ der BRD militarisiert das Land und rüstet auf.
Mit dieser bedrohlichen Situation sind wir konfrontiert. Der militärische Überfall auf Venezuela ist ein wichtiger Mosaikstein in dieser Entwicklung.
Im Vortrag wird es um die Interventionspolitik der USA in Lateinamerika nach 1945, die Geschichte de Erdöls in Venezuela und den chavismo als Spielart des weltweiten Kapitalismus gehen – sowie um die Frage, was wir angesichts dieser Situation tun können.
* der Referent ist zwischen 2005 und Herbst 2025 mehrmals durch Venezuela gereist
(s. z. B. https://www.wildcat-www.de/wildcat/85/w85_lateinamerika.htm oder https://www.ila-web.de/de/online/der-chavismus)
Nur das Volk kann das Volk retten! Comuna Rätedemokratie